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Gesundheitswesen - Ingenieure werden die neuen Halbgötter in Weiß
In der Medizin von morgen spielt der Einsatz moderner Technologien eine große Rolle. Nicht nur für den Arzt werden Diagnose und Therapie durch hochentwickelte Geräte immer effektiver. Auch der Patient profitiert von geringeren Belastungen.

Das Gesundheitswesen heute hinkt zudem in fast allen Ländern der Welt ungefähr zehn Jahre in der Nutzung von IT-Technologie hinterher. Die Verwendung und Kopplung der Technologien zwischen Arzt und Patient oder Arzt und Krankenhaus funktioniert nicht nach Standards, sondern besteht aus vielen proprietären Insellösungen, die untereinander nicht kompatibel sind. Die Standardisierung der Kommunikation aller Beteiligten im Gesundheitswesen ist daher einer der Zukunftstrends in der Branche.

Weiterhin wird es in nahezu allen Ländern der Welt einen harten Konkurrenzkampf um fähige Ärzte und Wissenschaftler geben die in der Lage sind, sich mit den Problemen einer explodierenden und gleichzeitig alternden Weltbevölkerung, der immer größer werdenden Gefahr globaler Epidemien oder der Bekämpfung von Krankheiten wie Krebs oder AIDS auseinander zu setzen.

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Europa | Deutschland | 2009-11-04
Medizintechnik trotzt der Wirtschaftskrise und bleibt ein Jobmotor



Bildquelle: fotolia.com
Die Unternehmen der Medizintechnologie trotzen der Wirtschafts- und Finanzkrise. Sie sind in 2009 durchschnittlich mit knapp vier Prozent gewachsen und schaffen weiter Tausende Arbeitsplätze. Das ist das Fazit der Herbstumfrage des BVMed, an der sich 110 Mitgliedsunternehmen beteiligt haben.





Nach den Ergebnissen der BVMed-Umfrage hat sich die Stimmung in der Branche im Herbst 2009 gegenüber dem Frühjahr 2009 verbessert. 52 Prozent der befragten MedTech-Unternehmen rechnen in diesem Jahr mit einem besseren Umsatzergebnis als 2008. Das ist ein deutlich positiverer Wert als bei der Frühjahrsumfrage 2009 vor einem halben Jahr (37 Prozent). Der inländische Preisdruck hält weiter an, konnte aber in den meisten Bereichen durch weitere Absatzsteigerungen aufgrund steigender Fallzahlen kompensiert werden. Es leiden jedoch die Deckungsbeiträge und die Gewinnsituation der Unternehmen.

Überraschend ist, dass trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise die MedTech-Branche in Deutschland ein Jobmotor bleibt. Rund 47 Prozent der Unternehmen haben gegenüber dem Vorjahr neue Arbeitsplätze geschaffen. Die über 220 BVMed-Mitgliedsunternehmen haben in diesem Jahr rund 4.200 neue Jobs geschaffen. Derzeit beschäftigt die Branche insgesamt über 175.000 Menschen in Deutschland.

Der Ausblick der Unternehmen auf das Jahr 2010 fällt vorsichtiger aus. 46 Prozent erwarten ein besseres Ergebnis, 39 Prozent erwarten Stillstand und 15 Prozent sogar Umsatzeinbußen. Die Zurückhaltung ist in erster Linie durch die verschlechterte Finanzsituation des Gesundheitsfonds in 2010 begründet. 57 Prozent der BVMed-Unternehmen erwarten dadurch indirekte negative Auswirkungen auf das eigene Geschäft.

Befragt nach den konkreten Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise nennen die Unternehmen vor allem den stärkeren Preisdruck (64 Prozent) sowie eine generell angespanntere Finanzlage (47 Prozent). Für 2010 befürchten die Unternehmen eine weitere Zunahme des Drucks auf die Preise von Produkten und Dienstleistungen (80 Prozent). Konkrete Maßnahmen wie einen Einstellungsstopp haben 23 Prozent der Unternehmen eingeleitet. 30 Prozent sagen, dass sie Investitionen aufgeschoben haben. Rund 17 Prozent der Unternehmen spüren derzeit keinerlei Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf die laufenden Geschäfte. Im Frühjahr waren es noch 25 Prozent.

Externer Link:    www.bvmed.de


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Frau Melanie Vogel
Bonn Deutschland

iSC International GmbH
Online
Bonn Deutschland

Sprachkenntnisse: Deutsch, Englisch

Global Management
www.Career-Journal.com




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